Aktuelles

Den Kinderschuhen entwachsen
Förderverein Kindernotarztwagen e.V. feiert 20-jähriges Bestehen

 

Rückblick ins Jahr 2002: Als die damals wenigen Gründungsmitglieder die Satzung des Fördervereins Kindernotarztwagen e.V. beschließen, steht eine gute Idee zunächst formal auf dem Papier.

Dem Ganzen „Leben einhauchen“ und über Jahre hinweg zu einer Erfolgsgeschichte zu führen, „dazu braucht es einen langen Atem und Menschen, die hinter der Sache stehen“, blickt Kindernotarzt Ingo Böhn auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurück.

 

Dass er diese Unterstützer gefunden hat, freut den Notfallmediziner umso mehr. „Ich möchte Danke sagen - all denen, die das Kindernotarztsystem finanziell unterstützt oder ideell über 20 Jahre hinweg begleitet haben“, sagt Dr. Böhn.

 

Auch im Vereinsvorstand macht sich die Feierlaune bemerkbar. Der 1. Vorsitzende des inzwischen mitgliederstarken Vereins, Otto Reiland, honoriert die ehrenamtliche Leistung und dankt dem Kindernotarzt. „Ein Mediziner und über 12.500 zusätzliche Einsatzstunden sowie 190.000 gefahrene Einsatzkilometer zum Wohle unserer Kleinsten sind aller Ehre wert. Mein Dank richtet sich auch an meine Vorstandskollegen, welche die Vereinsbelange langjährig mit mir gestalten. Besonders danken möchte ich unseren Gönnern, die den Kindernotarztwagen durch ihre Spenden dauerhaft am Leben halten.“

 

Für die kommenden Jahre wünschen sich der Vorstandsvorsitzende und der Kindernotarzt, dass das in der Vorderpfalz etablierte Kindernotarztsystem auch in andere Regionen übertragen und aufgebaut werden kann.

 

„Aus Ideen Zukunft machen“

Firma Rösberg aus Ludwigshafen spendet für den Kindernotarztwagen

 

Als Christine Kuffler ihrem Chef den Vorschlag unterbreitet, die jährliche Firmenspende dem Förderverein Kindernotarztwagen zukommen zu lassen, war Paul Rösberg sofort mit Begeisterung dabei. „Es ist uns ein Anliegen, gemeinnützige Institutionen aus unserer Region mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen.“, erklärt Paul Rösberg, Mitglied der Geschäftsführung, bei der offiziellen Spendenübergabe. Das Familienunternehmen mit Sitz in Ludwigshafen und Karlsruhe beschäftigt von seinen insgesamt 150 Mitarbeitenden auch viele Eltern - darunter die dreifache Mutter und Ideengeberin zur Spende, Christine Kuffler.

Bei schönstem, frühlingshaftem Wetter überreicht Paul Rösberg dem Kindernotarzt, Dr. Ingo Böhn, seine großzügige Spende.

„Wir finanzieren den Kindernotarztwagen und seine Ausstattung aus Beiträgen unserer Mitglieder sowie aus Spendeneinnahmen“, erklärt der Mediziner, der im Jahr 2022 auf 20 Jahre Vereinsarbeit zurückblickt.

„Eine so wichtige Einrichtung wie das Kindernotarztsystem wird sicher ein weiteres Mal unsere Unterstützung finden“, kündigt Rösberg an, als er von den 500 Einsätzen erfährt, zu denen Dr. Böhn im Jahr 2021 alarmiert wurde.

Der Kindernotarzt sowie die Vorstandschaft des Fördervereins danken der Firma Rösberg herzlich für die Wertschätzung ihrer gemeinnützigen Arbeit.

 

Kassensturz: Leon Becht aus Waldsee spendet über 2100 Euro mit seinem Projekt „SOS- Biene“

 

Von der großen Resonanz und den vielen positiven Rückmeldungen zu seiner Spendenaktion „SOS-Biene“ (wir berichteten unter dem Beitrag „SOS-Biene – sie retten gemeinsam“) selbst überrascht, erzählt der 16-jährige Leon Becht aus Waldsee begeistert von der Honigverkaufsaktion aus seiner Hobby-Imkerei. Zahlreiche Geschäftsinhaber und ganz besonders die Klasse 4b der Grundschule in Waldsee beteiligten sich rege beim Verkauf. Doch nicht nur die Waldseer erwarben die eigens dafür etikettierten Honiggläser. „Die Abnehmer kamen auch aus dem weiteren Umland“, berichtet der Jungimker freudig. Die 200 Honiggläser waren „im Nu vergriffen“, sodass Leon kurzerhand den Ertrag weiterer Bienenvölker zugunsten des Kindernotarztwagens spendete.

 

Zusammen mit seinen Eltern überreicht er dem Kindernotarzt-Team die stolze Spendensumme in Höhe von 2138,10 Euro.  

 

Fragt man Leon, was ihm an der Spendenaktion besonders in Erinnerung bleiben wird, sind es „die Gespräche und Begegnungen mit vielen tollen Menschen“. Während der Verkaufsaktion erzählen die Käufer von ihren Schicksalen und Begegnungen mit dem Kindernotarzt, die Leon sowie auch seine Eltern Christine und Rainer Becht freudig oder traurig stimmen, in jedem Falle aber zu Herzen gehen. „Wir haben gemerkt, dass es soziale und empathische Menschen doch noch in großer Menge gibt“, resümiert Christine Becht ihre Erfahrungen, die als passionierte Grundschullehrerin in Waldsee selbst „eine kleine Institution“ ist.

 

Mit großer Freude nimmt der Vereinsvorsitzende Otto Reiland die prall gefüllte Spendenbox entgegen. „Es begeistert mich sehr, dass sich junge Menschen wie Leon in doppelter Weise einbringen: Den Schutz der Bienen und die Unterstützung unserer gemeinnützigen Organisation“, dankt Otto Reiland.

 

Und damit nicht genug. Motiviert durch die vielen Anfragen für seinen Honig ist für den engagierten Gymnasialschüler klar, dass eine Fortsetzung der guten Sache folgen muss. Im nächsten Jahr wird eines seiner Bienenvölker erneut fleißig für den Kindernotarztwagen arbeiten. Der Erlös aus dem Honigverkauf fließt wieder dem Förderverein zu.

 

„Ich habe Respekt vor Leons Engagement für die Natur und auch für seine Mitmenschen“ freut sich Kindernotarzt Dr. Böhn und ist sichtlich gerührt, als ihm symbolisch eine Bienenbeute überreicht wird.

 

Zum Abschluss gab es noch ein Foto vor dem Kindernotarztwagen und mit der! Biene, die Leon für seine Spendenidee inspiriert hat. So wird das kleine Insekt Symbol für eine besondere Verbindung zweier Menschen, die sich mit Herzblut für eine gute Sache engagieren.

 

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