Aktuelles

Geschenkspende , die Leben rettet
Geburtstagsspende der Familie Traub aus Schifferstadt kommt Kindernotarztwagen zugute

 

Als die Email von Dr. Dieter Traub das Vorstandsmitglied Maria Angel erreicht, freut sich die Kassenwartin  im doppelten Sinne von ganzen Herzen.

 

Zum einen über die Aussicht auf eine Spende, zum anderen trifft sie auf einen „alten Bekannten“. Der Schifferstadter war vor einigen Jahren schon einmal Initiator einer großen Zuwendung durch den Lions-Club Schifferstadt. Und auch so ist Dr. Traub mit seiner Familie dem Förderverein Kindernotarztwagen eng verbunden: als Mitglied und Dauerspender.

„Anlässlich meines runden Geburtstages im Januar und des Geburtstages meiner Frau im Juli haben wir unsere Gäste gebeten, keine Geschenke mitzubringen, sondern eine Spende für den Kindernotarztwagen zu geben. Bei unserem Fest am 23. Juli 2022 kamen insgesamt 2.500 Euro zusammen.“, schreibt Dr. Traub zur Begründung seiner Spendenabsicht.

 

Der Kindernotarzt Dr. Böhn sowie die Vorstandschaft des Fördervereins sagen auf das Herzlichste „Danke“ für die Idee des Spendens statt Schenkens und für den „warmen Regen“ in die Vereinskasse.

Ein schönes Ding
Kultur- und Heimatverein Schwegenheim spendet für den Kindernotarztwagen

 

Das Lachen von Stephanie Weber hätte nicht strahlender sein können, als die erste Vorsitzende des Schwegenheimer Kultur- und Heimatverein e.V. den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Kindernotarzt Dr. Böhn überreicht. „Den Erlös, den wir aus den Standgebühren bei unserem Markt der Schönen Dinge eingenommen haben, wollen wir weitergeben und für die gute Sache einsetzen“, erklärt Frau Weber ihre Spendenabsicht. Und Herr Kraus, zweiter Vorsitzender, ergänzt: „Wir haben dann aus unserer Vereinskasse noch aufgerundet und freuen uns, je 500 Euro an den Kindernotarzt und die Jugendfeuerwehr Schwegenheim weitergeben zu können“.

 

Der Markt der Schönen Dinge, der im Mai dieses Jahres durch den Kultur- und Heimatverein veranstaltet wurde, gehört zu den Highlights in der Ortsgemeinde, verrät Bürgermeister Bodo Lutzke. Er freut sich, dass ein Teil der Spende im Ort und ein Teil an das ehrenamtlich betriebene Kindernotarztsystem weitergegeben wird. So ist das „Geld gut angelegt und kann helfen“, sagt der Ortschef und dankt dem Kindernotarzt sowie der Freiwilligen Feuerwehr für ihre immerwährende Einsatzbereitschaft.

 

Der Kindernotarzt sowie Vorstandsmitglied Maria Angel bedanken sich ganz herzlich für die Spende und den angenehmen Austausch.

Endlich…
Erste Fahrzeugpräsentation nach Corona beim Bauernmarkt in Schauernheim

 

Es ist das wohl meistgesagte Wort an diesem Samstagmorgen: „Endlich“. Bei bestem Wetter steigen die Besucherzahlen auf dem Schauernheimer Bauernmarkt recht schnell. Für das Team des Fördervereins ist es die erste Möglichkeit, den Kindernotarztwagen und die Arbeit des gemeinnützigen Vereins nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder „live“ präsentieren zu können. Endlich.
„Wir folgen der Einladung der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim gerne“, freut sich Kindernotarzt Dr. Ingo Böhn, denn die vergangenen zwei Jahre ließen Präsenzveranstaltungen wie diese leider nicht zu. „Die Option, Spenden für den Förderverein im direkten Kontakt zu den Besuchern zu generieren, ist für uns eine tolle Sache“, berichtet Maria Angel, Kassenwartin des Fördervereins und der Kindernotarzt ergänzt: „So haben wir die Möglichkeit, den Interessierten direkt zu zeigen, wohin deren Spende fließt“.

Es war schön zu sehen: Dr. Böhn ist mit seinem speziell für Kindernotfälle ausgestatteten Einsatzfahrzeug für viele Besucher und Kollegen aus der Blaulichtfamilie ein „alter Bekannter“. Es ist ein großes „Hallo“ - auch zwischen dem Doktor, seinem Teampartner Hans-Peter Völcker und Vorstandskollegen Maria Angel. 

Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim für die Einladung und die Gastfreundschaft sowie den großen und kleinen Spendern. Es bestätigt, dass Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl nicht durch eine Pandemie aufgehalten werden kann.

Mit Begeisterung und Ehrfurcht
Bigband des Max-Planck-Gymnasiums spendet Erlös ihres Benefizkonzertes

 

Wir schreiben das Frühjahr 2020: Als Dirk Bimberg, Lehrer am Max-Planck-Gymnasium Ludwigshafen, dem Förderverein Kindernotarztwagen eine Spende der Fachschaft Musik in Höhe von 643 Euro ankündigte, war die Freude bei Kindernotarzt Dr. Ingo Böhn und seinen Vorstandskollegen groß. Denn das Einsatzfahrzeug war von einem Motorschaden betroffen, der eine stolze Reparatursumme mit sich brachte. „Wir wollen helfen und möchten unseren Erlös des Benefizkonzertes gerne für den guten Zweck spenden“, erklärte der engagierte Lehrer damals.

Doch es sollte anders kommen: Lockdowns und erhöhte Corona-Schutzmaßnahmen ließen ein persönliches Kennenlernen lange nicht zu.

Um den Namensgeber des Ludwigshafener Gymnasiums zu zitieren: „… dass dem … Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: die Begeisterung und die Ehrfurcht“ - so konnte die Pandemie zwar Kontakte, aber nicht den Willen der Bigband und der Fachlehrer einschränken, die Spende zwei Jahre später an den Kindernotarzt zu überreichen. „Das ehrenamtliche Wirken von Dr. Böhn ist aller Ehre wert“, honoriert Schulleiter Mike Thisling-Pfeifer die Arbeit des Kindernotarztes.

04. Juli 2022: Dann war es endlich so weit. Der Notfallmediziner hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich vor Ort zu kommen und die großzügige Spende auf dem Schulhof entgegenzunehmen. Als Dirk Bimberg auf dem Fahrersitz des Kindernotarztwagens Platz nimmt und durch die Sprechanlage die Intention der Spende erläutert, war ihm der Applaus der Schülerinnen und Schüler sowie der Dank des Kindernotarztes und seiner Vorstandskollegin, Maria Angel, garantiert.

„Das Engagement der schuleigenen Bigband und des Lehrerteams freut mich sehr“, sagt Dr. Böhn und erzählt, dass er selbst einmal Schüler am „Max-Planck“ war und auch das Trompetespielen in den Räumlichkeiten der Schule gelernt hat.  

Den Kinderschuhen entwachsen
Förderverein Kindernotarztwagen e.V. feiert 20-jähriges Bestehen

 

Rückblick ins Jahr 2002: Als die damals wenigen Gründungsmitglieder die Satzung des Fördervereins Kindernotarztwagen e.V. beschließen, steht eine gute Idee zunächst formal auf dem Papier.

Dem Ganzen „Leben einhauchen“ und über Jahre hinweg zu einer Erfolgsgeschichte zu führen, „dazu braucht es einen langen Atem und Menschen, die hinter der Sache stehen“, blickt Kindernotarzt Ingo Böhn auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurück.

 

Dass er diese Unterstützer gefunden hat, freut den Notfallmediziner umso mehr. „Ich möchte Danke sagen - all denen, die das Kindernotarztsystem finanziell unterstützt oder ideell über 20 Jahre hinweg begleitet haben“, sagt Dr. Böhn.

 

Auch im Vereinsvorstand macht sich die Feierlaune bemerkbar. Der 1. Vorsitzende des inzwischen mitgliederstarken Vereins, Otto Reiland, honoriert die ehrenamtliche Leistung und dankt dem Kindernotarzt. „Ein Mediziner und über 12.500 zusätzliche Einsatzstunden sowie 190.000 gefahrene Einsatzkilometer zum Wohle unserer Kleinsten sind aller Ehre wert. Mein Dank richtet sich auch an meine Vorstandskollegen, welche die Vereinsbelange langjährig mit mir gestalten. Besonders danken möchte ich unseren Gönnern, die den Kindernotarztwagen durch ihre Spenden dauerhaft am Leben halten.“

 

Für die kommenden Jahre wünschen sich der Vorstandsvorsitzende und der Kindernotarzt, dass das in der Vorderpfalz etablierte Kindernotarztsystem auch in andere Regionen übertragen und aufgebaut werden kann.

 

„Aus Ideen Zukunft machen“

Firma Rösberg aus Ludwigshafen spendet für den Kindernotarztwagen

 

Als Christine Kuffler ihrem Chef den Vorschlag unterbreitet, die jährliche Firmenspende dem Förderverein Kindernotarztwagen zukommen zu lassen, war Paul Rösberg sofort mit Begeisterung dabei. „Es ist uns ein Anliegen, gemeinnützige Institutionen aus unserer Region mit einem finanziellen Beitrag zu unterstützen.“, erklärt Paul Rösberg, Mitglied der Geschäftsführung, bei der offiziellen Spendenübergabe. Das Familienunternehmen mit Sitz in Ludwigshafen und Karlsruhe beschäftigt von seinen insgesamt 150 Mitarbeitenden auch viele Eltern - darunter die dreifache Mutter und Ideengeberin zur Spende, Christine Kuffler.

Bei schönstem, frühlingshaftem Wetter überreicht Paul Rösberg dem Kindernotarzt, Dr. Ingo Böhn, seine großzügige Spende.

„Wir finanzieren den Kindernotarztwagen und seine Ausstattung aus Beiträgen unserer Mitglieder sowie aus Spendeneinnahmen“, erklärt der Mediziner, der im Jahr 2022 auf 20 Jahre Vereinsarbeit zurückblickt.

„Eine so wichtige Einrichtung wie das Kindernotarztsystem wird sicher ein weiteres Mal unsere Unterstützung finden“, kündigt Rösberg an, als er von den 500 Einsätzen erfährt, zu denen Dr. Böhn im Jahr 2021 alarmiert wurde.

Der Kindernotarzt sowie die Vorstandschaft des Fördervereins danken der Firma Rösberg herzlich für die Wertschätzung ihrer gemeinnützigen Arbeit.

 

Kassensturz: Leon Becht aus Waldsee spendet über 2100 Euro mit seinem Projekt „SOS- Biene“

 

Von der großen Resonanz und den vielen positiven Rückmeldungen zu seiner Spendenaktion „SOS-Biene“ (wir berichteten unter dem Beitrag „SOS-Biene – sie retten gemeinsam“) selbst überrascht, erzählt der 16-jährige Leon Becht aus Waldsee begeistert von der Honigverkaufsaktion aus seiner Hobby-Imkerei. Zahlreiche Geschäftsinhaber und ganz besonders die Klasse 4b der Grundschule in Waldsee beteiligten sich rege beim Verkauf. Doch nicht nur die Waldseer erwarben die eigens dafür etikettierten Honiggläser. „Die Abnehmer kamen auch aus dem weiteren Umland“, berichtet der Jungimker freudig. Die 200 Honiggläser waren „im Nu vergriffen“, sodass Leon kurzerhand den Ertrag weiterer Bienenvölker zugunsten des Kindernotarztwagens spendete.

 

Zusammen mit seinen Eltern überreicht er dem Kindernotarzt-Team die stolze Spendensumme in Höhe von 2138,10 Euro.  

 

Fragt man Leon, was ihm an der Spendenaktion besonders in Erinnerung bleiben wird, sind es „die Gespräche und Begegnungen mit vielen tollen Menschen“. Während der Verkaufsaktion erzählen die Käufer von ihren Schicksalen und Begegnungen mit dem Kindernotarzt, die Leon sowie auch seine Eltern Christine und Rainer Becht freudig oder traurig stimmen, in jedem Falle aber zu Herzen gehen. „Wir haben gemerkt, dass es soziale und empathische Menschen doch noch in großer Menge gibt“, resümiert Christine Becht ihre Erfahrungen, die als passionierte Grundschullehrerin in Waldsee selbst „eine kleine Institution“ ist.

 

Mit großer Freude nimmt der Vereinsvorsitzende Otto Reiland die prall gefüllte Spendenbox entgegen. „Es begeistert mich sehr, dass sich junge Menschen wie Leon in doppelter Weise einbringen: Den Schutz der Bienen und die Unterstützung unserer gemeinnützigen Organisation“, dankt Otto Reiland.

 

Und damit nicht genug. Motiviert durch die vielen Anfragen für seinen Honig ist für den engagierten Gymnasialschüler klar, dass eine Fortsetzung der guten Sache folgen muss. Im nächsten Jahr wird eines seiner Bienenvölker erneut fleißig für den Kindernotarztwagen arbeiten. Der Erlös aus dem Honigverkauf fließt wieder dem Förderverein zu.

 

„Ich habe Respekt vor Leons Engagement für die Natur und auch für seine Mitmenschen“ freut sich Kindernotarzt Dr. Böhn und ist sichtlich gerührt, als ihm symbolisch eine Bienenbeute überreicht wird.

 

Zum Abschluss gab es noch ein Foto vor dem Kindernotarztwagen und mit der! Biene, die Leon für seine Spendenidee inspiriert hat. So wird das kleine Insekt Symbol für eine besondere Verbindung zweier Menschen, die sich mit Herzblut für eine gute Sache engagieren.

 

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