Pressemitteilung 2018

Wechsel im Vorstand

Hansjörg Eger übergibt den Vorsitz an seinen Nachfolger Otto Reiland

 

Otto Reiland wurde zum neuen 1. Vorsitzenden des Fördervereins Kindernotarztwagen e.V. gewählt. Der amtierende Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinauen löst damit Hansjörg Eger, der sechs Jahre diese Funktion begleitete, an der Spitze des 376 Mitglieder umfassenden Fördervereins ab.

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder bei der turnusgemäßen Wahl am Mittwoch, 28. November 2018, für den 68-Jährigen, aus Waldsee stammenden Otto Reiland aus. Hansjörg Eger stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl, bleibt allerdings dem Förderverein weiterhin verbunden. Die Aufklärung und Information der Bevölkerung über die Notwendigkeit eines Kindernotarztsystems sieht Hansjörg Eger als Zentrum der Tätigkeit des
1. Vorsitzenden. „Durch Otto Reiland wird idealerweise politische Kompetenz mit persönlichem Interesse für die Belange des Fördervereins Kindernotarztwagen verbunden.“, betont Hansjörg Eger.

Der neue Mann an der Vereinsspitze unterstreicht, dass der bisherige Vorstand in den letzten Jahren Großartiges geleistet und damit für das neue Gremium die Richtung seiner zukünftigen Arbeit aufgezeigt habe. Der dreifache Großvater möchte für die Zielsetzung des Fördervereins - die Finanzierung und Sicherstellung der Fahrbereitschaft eines Kindernotarztwagens - seine Netzwerke auch über den politischen Rahmen hinaus nutzen. „Ich werde mich dafür einbringen, Dr. Ingo Böhn in seiner Aufgabe als regional einzigen Kindernotarzt den Rücken zu stärken.“, erklärte Otto Reiland. Er möchte es sich außerdem zur Aufgabe machen, „noch mehr öffentliches Gehör für die mittlerweile nicht mehr wegzudenkende Institution „Kindernotarzt“ im Rettungsdienstbezirk Vorderpfalz zu verschaffen“.

 

In ihren Ämtern weiterhin bestätigt wurden:

Dr. Ingo Böhn (Leitender Kindernotarzt), Georg Blanz (2. Vorsitzender), Maria Angel (Kassenwartin, Schriftführerin), Robert Wiebelskircher (Beisitzer), Hans-Peter Völker (Beisitzer), Frank Hornberger (Beisitzer), Alexander Rajsp (Beisitzer), David Harthausen (Kassenprüfer)

Nicole Adel wurde als 2. Kassenprüferin gewählt.

Helfen und Heilen - 50 Jahre BG Unfallklinik - ein Grund zum Feiern

 

Am Samstag,  6. Oktober,  wurde buchstäblich viel Wind gemacht – und das zu recht. Denn die BG Unfallklinik Ludwigshafen feierte ihr 50-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass fanden sich auf dem Gelände der BG neben den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen auch spektakuläre Rettungsfahrzeuge ein. Den "meisten Wind" wirbelten jedoch die drei Hubschrauber auf, wenn sie sich in die Lüfte schwangen.

 

Die Einweihung des neu gebauten Hubschrauber-Hangars war eine weitere Attraktion des Tages. Dieser konnte anschließend besichtigt werden. 

 

Es waren ungewöhnliche Bilder für Groß und Klein, die an diesem sonnigen Tag auf dem Außengelände der BG Unfallklinik zu sehen waren:  gleich drei Rettungshubschrauber, der Turbo-Löscher der BASF-Feuerwehr sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge des Rettungsdienstes gab es zu bestaunen.

 

Auch der Kindernotarztwagen  als regionale Besonderheit durfte bei dieser Festivität nicht fehlen, die unter dem Motto stand: Helfen und Heilen. Der Kindernotarzt Dr. Ingo Böhn und sein Team freuten sich über zahlreiche Gespräche und das Interesse an der mittlerweile gestandenen „Institution Kindernotarztwagen“  im Rettungsdienstbezirk Vorderpfalz.

 

Dem Kindernotarztwagen einen Besuch abzustatten, ließ sich nicht einmal der Ex-Profiboxer Axel Schulz entgehen. „Axel“ zeigte sich erfreut über das Engagement, den Kleinen eine spezialisierte vorklinische Behandlung anbieten zu können.

So könnte man es als eine Win-Win-Situation betrachten ;-):  Axel Schulz zeigte den Besuchern in der BG,  wie einfach lebensrettende Soforthilfe bei Herzstillstand sein kann.  Im Gegenzug zeigte der „Doktor“, dass auch ein Notarzt eine „harte Rechte“ haben kann.

 

Der Kindernotarzt und sein Team danken für die Gastfreundschaft und den kurzweiligen Tag mit vielen Eindrücken und Perspektivenwechseln.

Kindernotarzt im Einsatz

Quelle: MRN news, YouTube: https://youtu.be/367AkJcpJds

"Retten" heißt viel mehr als ein Auftrag...

 

Wenn sich Rettungskräfte rechtfertigen müssen, warum Sie eine Straße im Einsatz blockieren oder sich zunehmend verbalen Angriffen ausgesetzt sehen – sind es Aussagen, die buchstäblich Alarm auslösen.

Nicht nur die Bürgermeisterin von Speyer, Frau Monika Kabs, setzte mit ihren Begrüßungsworten beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Speyer Zeichen, dass dieser Entwicklung Einhalt geboten werden muss.

Denn es sind unsere Einsatzkräfte – egal, ob Feuerwehr, der Rettungsdienst oder die Polizei, die den Mitbürgern in Gefahrenlagen schnelle Hilfe leisten.

Menschen, die sich z.T. in ihrer Freizeit für Andere einsetzen, verstehen dies weniger als ihren Auftrag – es ist vielmehr Berufung.

Was Einsatz für Andere, Zusammenhalt und freundschaftliches Beisammensein bedeutet, spürten die Gäste und Teilnehmer auch beim Tag der offenen Tür am 02.09.18. Zahlreiche Besucher konnten sich von der täglichen Arbeit der Rettungskräfte überzeugen. Besonderes beeindruckend war der Vergleich,  wie die Brandbekämpfung früher und in der Moderne abläuft.

 

Der Kindernotarzt und sein Team wissen die Gastfreundschaft der Kameraden aus Speyer zu schätzen und bedanken sich herzlich für die Einladung, den Förderverein Kindernotarztwagen sowie seine Arbeit präsentieren zu dürfen. Es bleibt zu sagen: Immer wieder gern :-)

 

Momentaufnahmen:

Retter zum Anfassen

 

... und jeglicher Couleur gab es beim Kreisfeuerwehrtag am vergangenem Wochenende zu sehen. Zum 43. mal hat die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises eingeladen - dieses Jahr war die Sommerfesthalle in Waldsee Ort des Geschehens.

Und bunt war nicht nur das Rahmenprogramm - Farbenvielfalt zeigten auch die vielen Retter-Kollegen, die der Einladung der Feuerwehren gerne folgten und die Gelegenheit zum Präsentieren wahrnahmen.

Neben dem First-Responder-Fahrzeug von Schifferstadt oder dem speziell für Schwerlasttransporte ausgelegte Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes  stach ein Fahrzeug besonders ins Auge: der knallgelbe Jeep Grand Cherokee des Kindernotarztes Dr. Ingo Böhn. Doch so unbekannt ist dieser im Umkreis nicht. Vielen Waldseern ist das knallige Fahrzeug vertraut, gehört er quasi zum Ortsbild. Der Kindernotarzt ist selbst in Waldsee wohnhaft. Umso interessierter wurde die Gelegenheit genutzt, einmal einen intensiveren Blick ins Fahrzeuginnere zu werfen - von Außen sowie mit Blaulicht und Pressluft ist er ja vielen Bürgern bekannt, wenn er auf Einsatzfahrt durch den Ort braust.

Das Team des Kindernotarztes bedankt sich herzlich für die Einladung und die Gelegenheit, das System des Kindernotarztwagens vorzustellen. Die "Retter" haben einmal mehr bewiesen, das die wichtige Aufgabe - im Ernstfall für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein - eng mit geselligem Miteinander, Freundschaft und auch Spaß verbunden ist.

                                                            

                                                                Herzlichen Dank und gerne wieder.

Höret! Höret! – Merkt wohl an

 

Dominiert von den Worten und der gewaltigen Stimme des „Herre Nachtrath“ zu Speyer erlebten die Mitglieder des Fördervereins Kindernotarztwagen e.V. einen Stadt-Rundgang der besonderen Art. Wie lebte das einfache Volk, welche Herausforderungen galt es für die Bürger damals zu bewältigen und welche geschichtlichen Meilensteine wurden in Speyer gelegt?

Brauchtum und Tradition lebendig erzählt: Wer könnte es besser als der Nachtwächter von Speyer? Bei den in seiner speziellen Art interessanten Erzählungen vergingen die zwei Stunden des nächtlichen Spazierganges wie im Flug.

Als Dankeschön für die zum Teil langjährige Mitgliedschaft und Unterstützung des Kindernotarztwagens organisierte der Kindernotarzt, Dr. Ingo Böhn, ein gemeinsames Abendessen im Domhof Speyer und anschließend eine Stadtführung mit dem bekannten Otmar Geiger – dem unnachahmlichen „Herre Nachtrath“ zu Speyer.  

Und dieser selbst ist ein langjähriger Unterstützer des Kindernotarztwagens. Für seine wiederholten Spenden bedanken sich der Doktor sowie die Vorstandschaft auf das Herzlichste.

 

Besonderer Dank gilt dem Speyerer Unikat und unseren Mitgliedern für einen Abend, der sich mit drei Worten zusammenfassen lässt: unterhaltsam, kurzweilig, unvergessen.

 

Eindrücke, die für sich sprechen:

Ehre wem Ehre gebührt

 

Das Land Rheinland-Pfalz zeichnet Kindernotarzt mit der Verdienstmedaille aus

Was er 2002 basierend auf seiner Idee mit 7 weiteren Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen hat, schreibt 16 Jahre später eine Erfolgsgeschichte.

So darf der Kindernotarzt Dr. Ingo Böhn heute nicht nur auf eine respektable Vereinsgeschichte des Fördervereins Kindernotarztwagen zurückblicken.

Auf Grund seiner langjährigen und außergewöhnlichen Verdienste als Kindernotarzt wurde ihm die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz verliehen.

Am gestrigen Nachmittag, den 22. März 2018, wurde Dr. Böhn diese hohe Auszeichnung des Landes durch den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd Neustadt, Herrn Prof. Dr. Seimetz, übergeben.

Er honorierte seine Leistungen als regional einziger Kindernotarzt und respektierte die mehr als 9000 Stunden ehrenamtlichen Einsatz, über 150000 gefahrene Einsatzkilometer und mehr als 5600 behandelte Patienten als Ergebnis eines außergewöhnlichen bürgerschaftlichen Engagements.

Fragt man den Kindernotarzt, was ihm diese Auszeichnung bedeute, so fasst er es in wenige Worte: „Es freut mich, dass dadurch die Öffentlichkeit auf die so wichtige Ergänzung im Rettungsdienst aufmerksam geworden ist. Für mich im Vordergrund steht aber das Ergebnis am Patienten. Mein Dank richtet sich an meine Unterstützer – Familie, Freunde, Wegbegleiter, die mir den Rücken für diese Arbeit freihalten.“

Die Vorstandschaft des Fördervereins gratuliert „dem Doktor“ ganz herzlich und freut sich auf eine weitere so gute und beständige Zusammenarbeit.

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